Samstag, 05. Dezember 2020
Notruf: 112

Großübung der Hüttenberger Jugendfeuerwehren

Bei Schweißarbeiten entsteht ein Brand der sich über die Dämmung im Deckenbereich auf den Bürotrakt und die Sozialräume ausbreitet. Mehrere Personen werden vermisst. Dieses Szenario war die Aufgabenstellung für die Großübung der Hüttenberger Jugendfeuerwehren in einem Gewerbebetrieb in der Hüttenberger Werrastraße. Nachdem die 4 Jugendfeuerwehren am Einsatzort eingetroffen waren, musste schnell eine Wasserversorgung aufgebaut werden und mehrere Trupps rüsteten sich mit Atemschutzgerät aus. Natürlich dürfen die Jugendlichen nur Attrappen tragen, die aber den Originalen sehr ähnlich sehen. Nach und nach fand man die vermissten Personen im dicht verqualmten Gebäude und brachte sie in Sicherheit.

Unter den Augen von zahlreichen Kommunalpolitiken wurden alle Aufgaben gelöst. Bürgermeister Christoph Heller bedankte sich für die Teilnahme und rief den Jugendlichen zu: „Wir brauchen Euch - ihr habt noch einen langen und spannenden Weg bis zur Einsatzabteilung vor Euch“. Der stellv. Verbandsvorsitzende des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Friedel Mehlmann, lobte die Jugendfeuerwehren: “Der Nachwuchs kommt gut vorbereitet in die Einsatzabteilungen. Diese können darauf sehr stolz sein“.
Carsten Loh, stellv. Verbandsjugendfeuerwehrwart und Gemeindebrandinspektor Björn Jung dankten den Teilnehmern und den Betreuern der Jugendfeuerwehren. Besonders Lob ging auch an die Hüttenberger Minifeuerwehr, die die verletzten Personen mimten. Es war für die 6-9 Jährigen sehr spannend und Aufregend bei Nebel und einer sehr eingeschränkten Sicht in einem Gebäude zu warten, bis man „gerettet“ wird. Im Anschluss gab es im Hüttenberger Feuerwehrhaus noch einen Imbiss.

Die Jugendfeuerwehren bedanken sich herzlich bei der Firma Schimmel Drehteile für die Bereitstellung des Übungsobjektes.