Samstag, 14. Dezember 2019
Notruf: 112

Üben für die Katastrophe

Gut vorbereitet auf den Katastrophenfall – Hüttenberger Gemeindeverwaltung und Feuerwehr nehmen an kreisweiter Stabsrahmenübung teil.        

Wochenlange Trockenheit, daraus resultierende Wasserknappheit und selbst im Oktober noch Temperaturen deutlich über 20 Grad. Das war die Ausgangslage für die Stabsrahmenübung “Abendrot“ des Lahn-Dill-Kreises an der zahlreiche Städte und Gemeinden teilnahmen. In der Übung ging es vor Allem um die Kommunikation und Einsatzleitung vor Ort in den Gemeinden.

Der Krisenstab der Gemeinde Hüttenberg und der Führungsstab der Feuerwehr Hüttenberg nahmen an dieser Übung teil. Die Gemeinde bildete dafür die so genannte Technische Einsatzleitung (TEL). Diese koordiniert die Kräfte, kümmert sich um Versorgung, Öffentlichkeitsarbeit und alle Organisatorischen Aufgaben. Hauptziel der Übung, die schon vormittags begann, war also die Koordination und Kommunikation bei verschiedenen Einsätzen. Bürgermeister Christoph Heller übernahm die gesetzlich geregelte Gesamteinsatzleitung der TEL in dieser Übung. In der Übung wurde ein kompletter Ausfall der Trinkwasserversorgung angenommen, so dass auch kein Löschwasser mehr zur Verfügung stand. Die vorgefertigten Notfallpläne wurden angewendet, ein Bürgertelefon besetzt und die Feuerwehr bereitete Maßnahmen zur Trink- und Löschwasserversorgung vor. Die TEL kümmerte sich um alle Belange, die das öffentliche Leben und die Verwaltung angehen, diese sind auch in einer Krisensituation aufrecht zu erhalten. Dabei wurden die für Hüttenberg betreffenden Szenarien „nur“ eingespielt und somit quasi auf dem Papier geübt. Die Ergebnisse wurden beim Krisenstab des Lahn Dill Kreises, der ebenfalls in Wetzlar einberufen wurde, gesammelt und kreisweit zusammen geführt.                                                                                    

Bürgermeister Heller bedankte sich nach Übungsende bei den zahlreich beteiligten  Mitarbeitern der Gemeinde Hüttenberg und bei den ehrenamtlich eingesetzten Feuerwehrkräften. Nach rund 7 Stunden waren die gestellten Übungsziele erreicht, die Zusammenarbeit der beteiligten Ämter und der Feuerwehr klappte sehr gut. Erkenntnisse aus der Übung werden nun abschließend ausgewertet und fließen in die Notfallpläne der Gemeinde ein.